Chronik/Geschichte

1851 gründete Magnus Brändle die Ölmühle in Empfingen. Zu Beginn wurden diverse Ölsaaten wie Mohn, Senf oder Leinsamen gepresst. Außerdem wurden Getreide und Futtermittel gehandelt. Sein Sohn Pius Brändle übernahm die Ölmühle im Jahr 1888 und führte diese bis 1927.
Mit Sojaöl, Maiskeimöl und Sonnenblumenöl wurden ab 1953 die ersten ausländischen Öle als Handelsware an Großverbraucher und Ölhändler verkauft.

Ab 1962 führte Pius Brändle jr. das Unternehmen weiter, nachdem sein Vater Otto bei einem Unfall ums Leben kam . Pius Brändle war 1974 der Erste, der das wertvolle Distelöl aus Kalifornien importierte und 1982 deutsches Rapsöl auf den Markt brachte.

Die Töchter Karin Lamparter und Heike Spohn traten 1981 beziehungsweise 1985 in den Betrieb ein.

Ein entscheidender Wendepunkt war 1990 die Betriebsverlegung in die Robert-Bosch-Straße im Industriegebiet an der Autobahn. Mit einem ständig wachsenden Maschinenpark werden mittlerweile über 30 verschiedene Ölsorten in unterschiedlichen Gebindegrößen in Flaschen, Kannen, Fässern und Container verarbeitet und abgefüllt. Mit der Ölmühle und dazugehörigen Siloanlagen werden ausschließlich Sonnenblumensaat und Rapssaat im Kaltpressverfahren hergestellt. Andere Öle werden von spezialisierten Ölmühlen weltweit bezogen. Im Jahr 2001 konnte die Ölmühle Brändle ihr 150-jähriges Jubiläum feiern. Durch Erweiterungen in den Jahren 2006, 2007 und 2011 konnte die Tankkapazität auf insgesamt 800.000 Liter erhöht und die Produktion maßgeblich erweitert werden.

Heute beschäftigt Brändle knapp 60 Mitarbeiter und liefert ins gesamte Bundesgebiet sowie ins europäische Ausland. Durch laufende Investitionen in neue Abfüll-, Verpackungs- und Tankanlagen ist das Unternehmen bestens für die Zukunft gerüstet.